Innovationsfonds GCS fördert grenzüberschreitende Zusammenarbeit von KMU
Der neue Innovationsfonds, den die Industriebank LIOF (Maastricht) gemeinsam
mit der Industrie- und Handelskammer Eupen-Malmedy-Sankt Vith sowie mit
weiteren Wirtschafts- förderungsagenturen in Belgien, den Niederlande und des
Landes NRW mit der Unterstützung der EU initiiert, trägt den Namen
GCS.
GCS steht für Grenzüberschreitende Cluster Stimulierung und
richtet sich an technologieorientierte KMU in den Bereichen Gesundheit/Life
Sciences, High-Tech-Systeme in den Sektoren Energie-, Informations- und
Kommunikationstechnik, Automotive, Maschinenbau sowie neue Werkstoffe/Chemie.
Der Fonds dient der Finanzierung grenzüberschreitender Innovationsprojekte von
KMU und ist mit einem Gesamtvolumen von 4,7 Millionen Euro ausgestattet. Die
möglichen Fördersummen je Projekt liegen zwischen 100.000 und 250.000 Euro. Die
Mittel werden auf der Grundlage eines Wettbewerbs in Form von nichtrückzahlbaren
Zuschüssen bereitgestellt.
Die Förderungen werden im Rahmen von zwei offenen Wettbewerbsverfahren
vergeben. Das erste Verfahren ist soeben gestartet und endet am 15. September
2012. Die eingereichten Anträge werden anhand verschiedener Kriterien bewertet.
Wichtigstes Kriterium ist vor allen Dingen das Marktpotenzial. Der
Innovationsgrad sowie der Hightech-Charakter des Vorhabens spielen ebenfalls
eine wichtige Rolle. Bewerben können sich Firmenkonsortien, an denen mindestens
zwei Unternehmen aus zwei Ländern der Euregio Maas-Rhein einschließlich der
Region Leuven und Eindhoven beteiligt sind.
Antworten auf oft gestellte Fragen, Informationen zur Eintragung sowie alle
anderen Einzelheiten zu GCS finden Sie unter untenstehendem
Link. Für Fragen steht die IHK als lokaler Projektpartner jederzeit
gerne zur Verfügung.
Mit Unterstützung des INTERREG-IV-A Programms der Euregio Maas-Rhein.